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DJ History - Mein Werdegang als DJ |
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Meine Arbeit als Discjockey begann im Alter von 16 Jahren. 1976 begann ich in meiner Geburtsstadt Bad Schmiedeberg (bei Lutherstadt Wittenberg in der Dübener Heide gelegen) einmal in der Woche im Jugendclub aufzulegen (Tonbänder und Kassetten!). Von 1979 bis 1981 mußte ich meinen Grundwehrdienst ableisten und dann ging es zu Studium nach Plauen. Zu dieser Zeit wollte ich unbedingt wieder als DJ arbeiten, und deshalb stieg ich bei der Disco "Alpha" als Techniker ein. Nebenbei machte ich meine Ausbildung als "Schallplattenunterhalter" und schaffte auch ohne Parteibuch den Abschluß, wie hier nachfolgend zu sehen.
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Und so sah meine letzte Spielerlaubnis aus. Ohne diese "Pappe" ging nichts, d.h. nur mit diesem Schein war ich berechtigt, MUGGEN (musikalische Gelegenheits-Geschäfte) also Disco-Veranstaltungen durchzuführen. Sehr interessant ist auch, den damaligen Stundensatz und das Entgelt für die Technik zu sehen! (Es darf gelacht werden)
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Bis 1984 tingelte ich zusammen mit Gerd Schremmer durch das gesamte Vogtland und manchmal auch durch die damalige CSSR. Ende 1984 gründete ich meine eigene mobile Diskothek "orion". Mein Ziel war es damals, eine Abwechslung zur normalen Disko-Kost zu bieten, deswegen legte ich meist nur Black-Music in den Clubs auf, wo ich zu Gast war. Namen wie "Gastronom" Plauen, "Seehaus-Club" Plauen, "Vaterland" Zwickau, "Stadcafé" Werdau, "Linde" Leubnitz, "E4 (Cupido)" Zwickau oder "FZ Süd" Karl-Marx-Stadt werden einigen noch ein Begriff sein. Immer Sonntag im "Gastronom" und später Freitag im "Seehaus-Club" legte ich speziell für die Independent-Szene auf, welche sich mehr und mehr etablierte. Oft arbeitete ich ab und an mit namhaften Gruppen der DDR-Musik zusammen.
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Regelmäßig im Sommer arbeitete ich bis zur Wende unter dem Deckmantel "Studentensommer" für die KGD (Konzert- und Gastspieldirektion) in Berlin. Die hatten das Problem, dass die Berliner DJ's fast jeden Tag eine Mugge hatten und deshalb im Sommer Urlaub machten oder an attraktiven Urlaubsorten als DJ arbeiteten. Deshalb herrschte dort DJ-Knappheit, eine willkommene Gelegeheit, durch die Berliner Clubs zu touren und gute Kohle zu verdienen. Da tobte das Leben und das "Westgeld" regierte das Nachtleben. Den Rest der Republik nannten die Berliner abwertend "Provinz", war man Teil diesen Nachtlebens, konnte man das nachvollziehen. In den 90ern arbeitete ich in verschiedenen Locations der Region. Dabei legte ich sowohl in kleinen Clubs wie dem "GO-IN" auf, war aber auch Resident-DJ in der damals angesagtesten Großdiscothek "Funtastic" in Oelsnitz. Der rechte Presseartikel wurde 1995 in Zwickau veröffentlicht. In ihm ist meine Laufbahn als DJ bis zu diesem Zeitpunkt ganz treffend und nett beschrieben. Der untere Artikel erschien am 30.09.1999 in der Freien Presse anläßlich meines offiziell 15jährigen DJ-Jubiläums. (Da wurde allerdings die Zeit zwischen 1976 und 1983 nicht mitgerechnet!) Wo ich heute auflege und welche Musik ich heute spiele, findet ihr an anderer Stelle meiner Page. Wollt ihr Fotos aus den alten Tagen sehen und herzhaft lachen, klickt einfach in der Box "Something Private" den Punkt DJ-History Fotos!
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